Ein Kommentar von: Tony Wang, Portfolio Manager bei T. Rowe Price
Der Markt sieht den Einsatz von KI, angetrieben durch Claude und die KI- und Agenten-Systeme von OpenAI, wahrscheinlich als nächsten Schritt für Nvidia. Die Idee, dass natürliche Sprache zur nächsten Programmiersprache wird, ist bereits Realität. Anstelle der traditionellen Programmierung können Menschen einfach beschreiben, was sie wollen, und KI-Systeme können dies ausführen. Das öffnet die Tür für mehr autonome Agenten, die für einen höheren ROI eingesetzt werden können.
Ein zentrales Thema ist das ROI-positive Token-Flywheel. Ingenieure sagen, dass Tools wie Claude mit nur 1 bis 2 Dollar an Tokens Stunden an Arbeit einsparen können. Wenn der Produktivitätsvorteil so deutlich ist, kann die Nutzung schnell skaliert werden.
Eine stärkere Nachfrage nach Inferenz, d. h. die Rechenleistung, die bei der aktiven Nutzung von KI erforderlich ist, könnte das Wachstum der KI verlängern und eine anhaltende Outperformance unterstützen. Hier verschärft sich der Wettbewerb, da TPUs und andere kundenspezifische Siliziumchips auf den Markt kommen, sodass die Gesamtwachstumsraten und die Gesamtnachfrage nach Systemen eine wichtige Rolle spielen werden.
Gleichzeitig werden KI-Systeme immer größer und komplexer, insbesondere im Bereich Speicher und optische Komponenten. Wie Nvidia diese steigenden Systemkosten bewältigt und gleichzeitig die Bruttomargen schützt, wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.












