Kein Unternehmen möchte sich in der Position befinden, einen wirtschaftlichen Schaden durch einen Online-Angriff eines Internet-Kriminellen zu erfahren. Doch leider ist genau das für zahlreiche Unternehmen (und auch Privatpersonen) in der heutigen Zeit der modernen Technologien, die so viele unendliche Möglichkeiten bieten, traurige Realität.
Wenngleich die Technologien genutzt werden können, um sich das Arbeits- und auch Privatleben zu erleichtern, steht sie eben auch Online-Kriminellen zur Verfügung, die auf diese Weise ihre Angriffe noch gezielter und raffinierter starten können.
Umso wichtiger ist es also, sich um die Unternehmenssicherheit zu kümmern, die sich nicht nur auf das Gebäude selbst, sondern auch auf den Auftritt und die Arbeit im Internet bezieht.
Nur, wer sich aktiv mit der Sicherheit des Unternehmens auseinandersetzt und in diesem Zusammenhang die entsprechenden Maßnahmen ergreift, kann einen durch Hacker möglichen wirtschaftlichen Schaden abwehren.
Welchen wirtschaftlichen Schaden können Unternehmen durch einen Cyber-Angriff erleiden?
Der wirtschaftliche Schaden, den Unternehmen durch einen gelungenen Cyber-Angriff erleiden können, kann von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich ausfallen. Fakt ist jedoch, dass er in jedem Fall ärgerlich ist und unter Umständen sogar das Ende eines Betriebs bedeuten könnte.
Generell lassen sich die wirtschaftlichen Folgen in die folgenden Kategorien aufteilen:
- Direkte Verluste
- Indirekte Verluste
- Betriebsunterbrechungen
- Kosten
Direkte Verluste
Zu direkten Verlusten, zu denen es bei einem Cyber-Angriff kommen kann, gehören unter anderem:
- Mögliche Lösegeldzahlungen, bei denen die Internet-Kriminellen das Unternehmen erpressen. So könnten sie beispielsweise Daten stehlen und verschlüsseln. Um die Daten wieder entschlüsselt zu bekommen, muss das Unternehmen das Lösegeld zahlen.
- Reparaturkosten für die Wiederherstellung der Systeme, die unter dem Angriff gelitten haben.
- Einnahmensverluste durch Produktionsausfälle, zu denen es nach einem erfolgreichen Cyber-Angriff kommen kann.
- Steigerung der Versicherungsprämien, die durchaus steigen können, wenn ein Unternehmen Opfer eines Angriffs durch Internet-Kriminelle geworden ist.
Indirekte Verluste
Neben den direkten wirtschaftlichen Verlusten gibt es auch die indirekten Verluste, zu denen unter anderem die Folgenden zählen:
- Verlust des Kundenvertrauens, die sich bezüglich ihrer eigenen Daten bei dem Unternehmen nicht mehr sicher fühlen.
- Rufschaden, der dadurch entstehen kann, dass der Angriff auf das Unternehmen öffentlich gemacht wird und potenzielle Neukunden davon absehen, das Unternehmen zu wählen.
- Bußgeldzahlungen, zu denen es kommen kann, wenn das Unternehmen für die erfolgten Datenschutzverletzungem haftbar gemacht werden.
Betriebsunterbrechungen
Wie schon angedeutet, kann es durch einen Cyber-Angriff zu der Unterbrechung des Betriebs kommen, was natürlich dazu führt, dass das Unternehmen keine Produkte und/oder Dienstleistungen anbieten kann. Zudem kann es auch passieren, dass Hacker das geistige Eigentum des Unternehmens stehlen, sodass dieses von dem Unternehmen selbst nicht mehr genutzt werden kann.
Kosten
Neben den bereits erwähnen wirtschaftlichen Verlusten, gibt es weitere Kosten, die auf das Unternehmen nach einem Hacker-Angriff zukommen können. Unter anderem könnten diese Kosten entstehen:
- Forensische Untersuchungen, um zum einen die Ursache des Angriffs zu ermitteln und, um zum anderen das Ausmaß des Schadens beurteilen zu können.
- Sicherheitsmaßnahmen, die ergriffen werden müssen, um weitere mögliche Angriffe abwehren zu können.
- Schulungen für Mitarbeiter des Unternehmens, um diese bezüglich der Cyber-Security und der damit einhergehenden Maßnahmen zu sensibilisieren.
Wie man also sieht, kann der wirtschaftliche Schaden für ein Unternehmen durch einen erfolgreichen Cyber-Angriff fatal sein, weshalb es umso wichtiger ist, sich aktiv um die Online-Sicherheit zu kümmern.
Diese Maßnahmen sollten Unternehmen ergreifen, um einen wirtschaftlichen Schaden zu vermeiden
Um einen wirtschaftlichen Schaden durch Online-Kriminelle zu vermeiden, ist es wichtig, dass Unternehmen Maßnahmen bezüglich der Cyber-Security ergreifen. Wenngleich diese Maßnahmen keinen 100 prozentigen Schutz bieten, stellen sie sicher, das Risiko, Opfer eines solchen Angriffs zu werden, erheblich zu minimieren und den Schaden – sofern es zu einem Angriff kommen sollte – auf ein Minimum zu begrenzen.
Ein wichtiger Bestandteil ist dabei ein VPN, die es in unterschiedlichen Versionen, wie zum Beispiel auch das Fire Stick TV VPN gibt. Diese Maßnahme alleine reicht jedoch nicht aus, um dem Unternehmen einen zuverlässigen Schutz zu bieten. Wichtig ist, unterschiedliche Maßnahmen zu ergreifen, die dann gemeinsam – ganz nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark – gegen die Cyber-Angriffe halten und diese abwehren.
Technische Maßnahmen für die Cyber-Security
Zu den technischen Maßnahmen, die ein Unternehmen ergreifen sollte, um einen wirtschaftlichen Verlust durch Hacker zu vermeiden, zählen unter anderem die Folgenden:
- Firewalls
- Virenschutz
- Regelmäßiges Durchführen der Updates für die Softwares
- Verschlüsselung der Daten, sodass diese nicht nur vor unbefugtem Zugriff geschützt, sondern selbst im Falle eines Diebstahls nicht brauchbar für die Täter sind.
- Sichere Passwörter, die sich aus mindesten 8 Zeichen (Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzahlen und Zahlen) zusammensetzen und zudem mit einer 2- oder 3-Faktor-Authentifizierung arbeiten, bei der nicht alleine die Eingabe des Passworts für den Zugang reicht, sondern, bei der ein Code an das Smartphone oder an die E-Mail gesendet wird, um für mehr Sicherheit zu sorgen.
- Sicherung der Daten in regelmäßigen Abständen, um so sicherstellen zu können, dass die Daten in dem Fall eines Angriffs schnell wieder hergestellt werden können.
Organisatorische Maßnahmen für die Cyber-Security
Neben den technischen Maßnahmen, die eine fundamentale Rolle für die Sicherheit des Unternehmens spielen, sind auch die organisatorischen Maßnahmen keinesfalls zu unterschätzen. Denn das beste Werkzeug ist sinnlos, wenn man nicht weiß, wie man es bedienen muss. Sprich: Die besten Sicherheitsmaßnahmen bringen dem Unternehmen nichts, wenn die Mitarbeiter (und natürlich auch die Führungskräfte) nicht wissen, was Cyber-Security überhaupt ist und wie sie diese Maßnahmen anwenden müssen.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass:
- das Unternehmen sicherstellt, seine Mitarbeiter zu schulen, damit sie für das Thema der Cyber-Security sensibilisiert werden und zum Beispiel wissen, wie sie ihre Passwörter einrichten müssen und, worauf sie bezüglich des Themas “Phishing-Mails” achten sollten.
- Mitarbeiter durch Fort- und Weiterbildungen immer wieder auf den neuesten Stand der Sicherheitsmaßnahmen gebracht werden und auch für die Angriffsmethoden der Online-Kriminellen sensibilisiert werden.
- Mitarbeiter wissen, wie sie mit sensiblen Daten umgehen müssen.
- nur die Mitarbeiter, die wirklich mit sensiblen Daten arbeiten müssen, Zugriff auf diese Daten haben. Die Divise lautet dabei: Weniger ist mehr.
- im Unternehmen ein Notfallplan ausgearbeitet wird, der dann eintritt, falls es zu einem Angriff kommt, um so den Betrieb so schnell wie möglich wieder herstellen zu können.
Für Unternehmen bietet es sich immer an, einen IT-Beauftragten anzustellen, der sich rein um die Cyber-Security kümmert und somit nicht nur sicherstellt, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, sondern auch:
- immer wieder darauf achtet, dass alle Maßnahmen auf dem aktuellen Stand sind.
- als Ansprechpartner für die Mitarbeiter dient und somit bei Fragen und Zweifeln sofort zur Stelle ist.
Wer sich der Gefahren, die durch Internet-Kriminelle ausgeht, bewusst wird und in diesem Zusammenhang die entsprechenden Maßnahmen ergreift, kann sich effektiv vor einem wirtschaftlichen Schaden schützen, der durch einen erfolgreichen Angriff entstehen kann. Wichtig ist es, die Gefahr ernst zu nehmen und nicht zu glauben, dass nur große Unternehmen auf der Zielscheibe der Cyber-Kriminellen stehen. Denn zunächst einmal ist jeder Internetnutzer – egal, ob kleines Unternehmen, großer internationaler Konzern oder Privatperson – ein potenzielles Opfer der Internet-Kriminellen.
















